München – Frauen mit Behinderung und Frauen in stationärer, ambulanter und häuslicher Pflege müssen nach Ansicht des VdK Bayern besser vor Gewalt geschützt werden. Obwohl sie besonders gefährdet seien, würden sie häufig nicht ausreichend in Schutzmaßnahmen, beispielsweise vom bayerischen Familienministerium, mit einbezogen, teilte der Landesverband mit. Die Landesfrauenkonferenz des VdK hat eine Resolution zum Thema verabschiedet, die sich an Entscheidungsträger in Politik, Behörden und Justiz wendet.
„Jede dritte Frau macht im Laufe ihres Lebens Erfahrungen mit Gewalt. Wir müssen diesen Frauen eine Stimme geben“, forderte die VdK-Präsidentin Verena Bentele. Noch immer werde die Situation von Frauen in gewaltvollen (Ex-)Partnerschaften verharmlost, hieß es. 2020 seien bei der Bayerischen Polizei insgesamt 15 944 weibliche Fälle im Bereich „häusliche Gewalt“ erfasst worden, hieß es in der Mitteilung weiter.