Der Tod war früher kein Tabu. Sterben, Tod und Begräbnis gehörten zum Leben. Man lebte mit dem Tod, betete täglich um eine gute Sterbestunde und ging oft auf Wallfahrten. Schon zu Lebzeiten übte man sich in der „ars moriendi“, in der Kunst des Sterbens. Wichtige Helfer waren dabei einige Heilige – St. Christophorus, St. Joseph, St. Michael. Trotz aller Lebensfreude, besonders ausgeprägt in der Barockzeit, war der Tod immer gegenwärtig. Dazu trugen auch Schädel und Knochen von Verstorbenen bei, die in Nischen beim Kircheneingang an die Vergänglichkeit erinnerten. Diesem Zweck dienten auch Beinhäuser (Karner), in denen zahllose Schädel gelagert wurden.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Viel Nebel im November, viel Schnee im Dezember. November hell und klar ist übel fürs nächste Jahr.