von Redaktion

Gestern bin ich mit Agnes und Klara nach München geflattert, um uns ein paar der hübschen Weihnachtsmärkte anzusehen. Schon unterwegs hatte Agnes uns geschnattert, dass der älteste urkundlich erwähnte Weihnachtsmarkt im Jahr 1310 dort stattgefunden hat. 1384 verlieh König Wenzel der Stadt Bautzen das Recht zur Abhaltung eines freien Fleischmarktes vor Weihnachten. Im Laufe der Zeit breitete sich eine Tradition im gesamten deutschsprachigen Raum aus.

„Dann sind Weihnachtsmärkte also eine deutsche Erfindung?“, schnatterte Klara. „Das kann man so quaken“, bestätigte Agnes. „Der Brauch geht zurück auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen und Märkte, die den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit gaben, sich mit Lebensmitteln für den Winter einzudecken. Ab dem 14. Jahrhundert wurde es dann zusätzlich Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern und Zuckerbäckern gestattet, Verkaufsstände auf diesen Märkten zu errichten.“

Ich wollte gerne wissen, wie viele Weihnachtsmärkte es heutzutage gibt. Aber das wusste selbst Agnes nicht genau. „Die offiziellen Angaben für Deutschland schwanken zwischen 1500 und 3000.“ Eure Paula

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