Neulich lagen wir im Gras und dösten vor uns hin. Da quakte Klara: „Ich würde gerne einmal irgendwohin reisen, wo noch niemand war. Wo könnte das sein?“, sinnierte sie. „Wie wäre es mit Entenhausen? Das würde passen“, krächzte Waldkauz Ulrich von einem Baum herab. Agnes und ich mussten lachen, aber Klara sprang sofort auf und schnatterte: „Entenhausen klingt toll, wie für Enten gemacht! Wo liegt das?“
Da erklärte ihr Agnes, dass es sich bei Entenhausen um eine fiktive Stadt aus den Disney-Comics rund um Donald Duck und Micky Maus handelt. „Was ist eine fiktive Stadt?“, wollte Klara wissen. Die Biberin Frau Dr. Berta Raspelzahn seufzte, setzte sich auf ihren breiten schuppigen Schwanz und erklärte: „Ein fiktiver Ort ist ein Ort, der in der Wirklichkeit nicht existiert. Er wurde nur zu bestimmten Zwecken erfunden und es gibt ihn nur in der Literatur, in Filmen, in einem Brett- oder Videospiel usw.“ „ …oder in der Fantasie der Leute. So wie Kleinkleckersdorf oder Hintertupfingen. Das sind Spottnamen für kleine, unbedeutende Orte“, warf Agnes ein. ich schnatterte, dass ich gerne mal Lummerland kennenlernen würde, die Insel aus den Büchern über Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer. Eure Paula