IN KÜRZE

Diebischer Buchhalter im Seniorenheim Schlägerei im Werksbus Geldstrafen für vier Klimaaktivisten

von Redaktion

Über ein Jahr lang hat ein Buchhalter des Seniorenwohnheims „Carecon“ in Vaterstetten im Kreis Ebersberg Geld unterschlagen – insgesamt knapp 80 000 Euro. „Ich gebe alles zu“, sagte der 37-Jährige vor dem Ebersberger Amtsgericht. Zu der Zeit habe er eine schwierige Phase durchgemacht: Sein damaliger Lebenspartner habe ihn um mehrere tausend Euro betrogen und er selbst habe mit Depressionen, einem Alkohol- und Messi-Problem zu kämpfen gehabt. Deswegen habe er sich selbst Geld überwiesen. Der Richter verurteilte ihn zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung.  ali

In einem Werksbus in Niederbayern ist ein Streit um einen Sitzplatz mit einer Schlägerei geendet. Ein 60-Jähriger wollte sich am Dienstag auf der Heimfahrt nach der Arbeit auf seinen Stammplatz setzen, der aber bereits durch einen 30-Jährigen belegt war. Zunächst kam es zu einem verbalen Streit, dann auch zur Prügelei. Zwei weitere Mitfahrer versuchten zu schlichten. Die beiden Streitenden beschädigten daraufhin das Auto von einem der Streitschlichter. Erst die Polizei konnte die Situation schließlich beruhigen.

Vier Klimaaktivisten sind vom Amtsgericht Nürnberg wegen einer Sitzblockade an einer Autobahnausfahrt in Nürnberg zu Geldstrafen verurteilt worden. Die Richterin sprach die zwei Männer und zwei Frauen, die sich auf der Fahrbahn festgeklebt hatten, der Nötigung schuldig und wertete die Tat als verwerflich. In der Verhandlung legten die zwei Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren sowie ein 30-Jähriger und ein 57-Jähriger dar, dass sie mit dem Stören des Alltags die Bundesregierung zum Handeln gegen den Klimawandel bewegen wollten. Gegen fünf weitere Personen, die an der Sitzblockade ebenfalls beteiligt gewesen sein sollen, steht die Hauptverhandlung noch aus.

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