Starnberg – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Getreu diesem Motto hat die Strafkammer am Landgericht München II neue Verhandlungstage im Dreifachmord-Prozess festgezurrt. 43 Termine wurden den Verteidigern zunächst angeboten. Der Prozess, der eigentlich am 10. Februar zu Ende gehen sollte, könnte nun bis Ende April andauern.
Weil es an einem der vergangenen Sitzungstage wegen eigenmächtigen Fernbleibens zweier Anwälte zu einem Eklat gekommen war, mussten die Verteidiger nun künftige Fehlzeiten mit Uhrzeit, Ort und Aktenzeichen exakt nachweisen. Damit griff das Gericht einer erneuten Prozess-Verzögerung vor.
Im Verfahren geht es um den Mord an einem Ehepaares und dessen Sohn in einem Haus in Starnberg. Angeklagt sind ein Freund des Sohnes und dessen Spezl. wal