Als ich gestern in ein Loch stolperte, brummte Waschbär Waldemar: „Na Wetterente Paula, willst du die Mäuse beim Winterschlaf stören, oder warum trittst du auf ihre Winterhöhle?“
Ich rappelte mich auf und nutzte die Gelegenheit, Waldemar eines Besseren zu belehren. „Mein lieber Waschbärfreund“, begann ich zu schnattern. „Meistens graben sich Tiere wie Mäuse, Kaninchen oder Murmeltiere ihre Höhlen selbst und deshalb spricht man eher von einem Bau, da die Tiere ihre Höhle selbst bauen.“ „Ja, Ja, ist ja gut“, brummte Waldemar und fragte mich: „Was nennt man denn dann Höhle?“
Ich schnatterte: „Prinzipiell ist eine Höhle ein hohler Raum im Erdboden. Wissenschaftler sprechen von einer Höhle, wenn sie natürlich entstanden ist. Das heißt, wenn die Zweibeiner tief in die Erde oder in einen Berg bohren, dann nennen sie das Ergebnis auch nicht Höhle, sondern Stollen oder Tunnel. Die meisten Höhlen sind im Lauf von Jahrtausenden entstanden. Alleine in Deutschland sind rund 11 000 Höhlen bekannt. Die längste deutsche Höhle ist die Riesending-Schachthöhle in den Berchtesgadener Alpen. Sie ist 22,6 Kilometer lang und 1149 Meter tief.“
Eure Paula