BRAUCHTUMS- KALENDER

von Redaktion

Brauchtum

Er ist heute weithin in Vergessenheit geraten, der Kirchenschweizer. In katholischen Kirchen sorgte er früher bei festlichen Anlässen für Ordnung und Ruhe beim Gottesdienst und im Kirchenraum, beim feierlichen Ein- und Auszug schritt er den Klerikern voraus. In seiner Robe, mit schwarzem Dreispitz, weißen Handschuhen und einem langen Stab, trug er zur besonderen Festlichkeit der Gottesdienste bei. Die Bezeichnung erinnert an Schweizer Bürger, die seit dem 17. Jahrhundert außer Landes gingen, um als Soldaten und Wachpersonal zu arbeiten. So kamen Eidgenossen auch in den Vatikan in Rom, wo sie bis heute tätig sind. Kirchenschweizer gibt es heute nur noch in Domkirchen sowie in großen Wallfahrtskirchen.

Bauern- und Wetterregeln

Februar viel Schnee und Regen deutet an den Gottessegen. Spielen die Mücken im Februar, frieren die Bienen im ganzen Jahr.

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