Der Tod von Benedikt XVI. wurde nach Auffassung von Papst Franziskus gegen ihn „instrumentalisiert“. Wer seinen verstorbenen Vorgänger, einen guten und gottesfürchtigen Mann, dazu benutze, habe keine Ethik und handle nicht als Mensch der Kirche, sagte Franziskus am Sonntag auf dem Rückflug vom Südsudan vor mitreisenden Journalisten. Die betreffenden Personen verfolgten nur ihre eigene Agenda, so der Papst. Namen nannte er nicht. Nach dem Tod des emeritierten Papstes Benedikt XVI. am 31. Dezember hatten Buch- und Medienveröffentlichungen für Aufsehen gesorgt. Sie beschäftigten sich etwa mit der angeblich schwierigen Beziehung zwischen Franziskus und seinem Amtsvorgänger. Unter den Autoren waren der Privatsekretär Benedikts XVI., Erzbischof Georg Gänswein, und Kardinal Gerhard Ludwig Müller.