IN KÜRZE

Verdacht gegen Pfarrer: Neue Details Freising: Ungültige Bürgermeisterwahl Wörthsee: Bootshaus brennt nieder Unfallklinik Murnau: Polizei ermittelt Fehlgeleiteter ICE muss zurückfahren

von Redaktion

Die Erzdiözese München und Freising hat einen ihrer Geistlichen von seinem Dienst abgezogen. Thomas Gröner, 63, zuständig für den Pfarrverband Oberammergau und das Dekanat Rottenbuch, wurde „aus persönlichen Gründen“ von seinen Aufgaben entbunden. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bestätigte, dass gegen einen 63-Jährigen aus dem Kreis Garmisch-Partenkirchen wegen inkriminierter Dateien ermittelt wird. Jetzt verdichten sich die Informationen. Wie zwischenzeitlich zu erfahren war, geht es um den Verdacht des Besitzes von Kinderpornografie. Das entsprechende Verfahren läuft über die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg. Bei dieser ist die Zentralstelle für Cybercrime und das Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet angegliedert.

Die Kommunalaufsicht im Landratsamt Freising hat die Bürgermeisterwahl in Fahrenzhausen vom 25. September beziehungsweise 9. Oktober 2022 für ungültig erklärt. Der Grund: Andreas Karl (FWE), Zweiter Bürgermeister und zum Zeitpunkt der Wahl kommissarischer Gemeindechef und Wahlleiter, hat öffentlich für Susanne Hartmann (FWE) die Werbetrommel gerührt und so gegen Wahlrecht verstoßen. Nach der Stichwahl im Oktober war Hartmann Nachfolgerin des verstorbenen Bürgermeisters Heinrich Stadlbauer. zz

In Wörthsee im Landkreis Starnberg hat gestern Morgen ein Bootshaus gebrannt. Das Gebäude, das laut Polizei vorwiegend zu einem Wohnhaus umgebaut war, brannte fast komplett ab. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus.

Nachdem in einer Kaffeemaschine in der Klinik Murnau im Kreis Garmisch-Partenkirchen Schneckenkorn gefunden wurde, hat die Polizei nun alle Angestellten befragt. Einer von rund 190 Betroffenen hat außerdem über Übelkeit geklagt, nachdem er Kaffee aus der Maschine getrunken hat.

Auf dem Weg von München nach Saarbrücken ist ein ICE fehlgeleitet worden und musste ein Stück zurückfahren. Wegen einer Verwechslung war der Zug laut einer Sprecherin am Freitagabend in Ludwigshafen über den Stadtteil Oggersheim statt über Schifferstadt geleitet worden. Kurz nachdem der Fehler bemerkt wurde, fuhr der ICE zurück nach Ludwigshafen.

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