Auch der chinesische Internetriese Baidu entwickelt einen KI-Chatbot. Die Testphase für die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software mit dem Namen „Ernie Bot“ werde im März abgeschlossen sein, sagte eine Unternehmenssprecherin. Dann werde der Chatbot der „breiten Öffentlichkeit“ zugänglich gemacht. Baidu folgt damit der US-Firma OpenAI mit ihrem ChatGPT. Im Januar kündigte der Tech-Riese Microsoft an, Milliarden in OpenAI zu investieren und ChatGPT in seine Dienste wie das Office-Paket, die Besprechungssoftware Teams und die Suchmaschine Bing zu integrieren. Damit will Microsoft die bislang das Internet dominierenden Suchalgorithmen von Google angreifen. Google kündigte am Montag einen eigene KI-Chatbot namens Bard an. Die Software soll zunächst von einem begrenzten Personenkreis getestet werden, wie Google-Chef Sundar Pichai mitteilte. Laut Medienberichten hat der enorme Erfolg von ChatGPT eine Art „Alarmstufe Rot“ bei Google ausgelöst. afp