Neulich hat Frau Dr. Berta Raspelzahn uns einen langen Vortrag über Pilze und ihre Nützlichkeit für unser Ökosystem gehalten. Sie gab uns ein paar zum Probieren und versicherte uns, dass diese essbar und nicht giftig seien, aber Klara zögerte trotzdem: „Ist es nicht trotzdem gefährlich, Pilze zu essen? Ich habe mal gehört, dass sie radioaktiv sind.“ Die Biberin nickte. „Das ist leider wahr, auch mehr als 35 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl sind Pilze noch radioaktiv belastet. Aber ich kann euch beruhigen: Solange man Speisepilze in normalen Mengen verzehrt, ist es unbedenklich.“
„Apropos Mengen“, schnatterte ich. „Wie viele Pilzsorten gibt es?“ Auch das wusste die gelehrte Biberin zu beantworten. „Bislang sind 100 000 Pilzarten beschrieben worden. Die Menschen gehen aber davon aus, dass weltweit bis zu fünf Millionen Arten existieren. Somit sind Pilze nach den Insekten die artenreichste Organismengruppe“, erklärte Berta.
Das kam uns wahnsinnig viel vor, aber Frau Dr. Raspelzahn meinte, dass etliche Pilzarten trotzdem gefährdet seien. „Eine Bedrohung der Wälder bedeutet auch eine Bedrohung der Pilze“, mahnte sie. Denn Umweltgifte und Spritzmittel schaden auch Pilzen. Eure Paula