Sprengung: Jeder zehnte Geldautomat in Bayern gefährdet

von Redaktion

München – Knapp jeder zehnte Geldautomat in Bayern ist nach einer Analyse des Landeskriminalamtes (LKA) besonders gefährdet, von Kriminellen gesprengt zu werden. „Wir haben verschiedene Parameter, nach denen wir die Automaten einstufen“, erläuterte ein Sprecher in München. „Einer ist völlig klar: die räumliche Lage des Automaten. Wenn ein Automat sehr nahe an Autobahnen oder an großen Bundesstraßen liegt, sodass die Täter sehr schnell abhauen können, ist er natürlich sehr stark gefährdet.“ Bislang hätten die Banken und Sparkassen dem LKA mehr als 6500 Standorte gemeldet, knapp jeder zehnte – also rund 650 – sind als besonders gefährdet eingestuft worden. Für sie würden nun gezielte Präventionsmaßnahmen entwickelt. Anfang Februar haben die Fahnder dann einen Erfolg bekannt gegeben: Sie hatten eine aus den Niederlanden operierende Bande hochgenommen, die bei 50 Sprengungen mehr als 5,2 Millionen Euro Beute gemacht haben soll.

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