IN KÜRZE

Frau bekommt Kind vor Polizeistation Bahn: Pendler vor Zerreißprobe Bayern lockt Lehrer mit Prämien Neues Zentrum für Gebirgsschützen Mann bedroht Nachbarn mit Axt

von Redaktion

Im oberpfälzischen Kreis Neustadt an der Waldnaab hat eine Frau ihr Kind vor einer Polizeidienststelle zur Welt gebracht. Beamte hatten die 26-jährige Frau und ihren 43-jährigen Mann in der Nacht zum Montag nach einer Verkehrskontrolle mit auf das Revier genommen. Bei der Kontrolle hatten sie festgestellt, dass die Münchner Staatsanwaltschaft wegen eines mutmaßlichen Diebstahls nach dem Mann fahndete. Während seiner Vernehmung auf dem Revier wartete die Schwangere im Auto. Plötzlich hörten die Beamten ihre Schreie, unerwartet setzten die Presswehen ein. Noch bevor Notarzt und Rettungsdienst eintrafen, war das Mädchen schon geboren. Die Kleine atmete anfangs nicht. Polizisten reanimierten sie, bis sie zu schreien begann. Laut Polizei sind Mutter und Kind aber jetzt wohlauf.

Pendler und Ausflügler zwischen Kochel im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und Tutzing im Landkreis Starnberg werden auf eine harte Geduldsprobe gestellt: Ab 21. März fallen bis Dezember 28 Wochen lang wegen Sanierungsarbeiten alle Züge aus. Ab August fahren sie immerhin wieder zwischen Tutzing und Penzberg. we

Der Freistaat will ausgebildeten Lehrern aus anderen Bundesländern eine Umzugskostenpauschale zahlen, wenn sie sich für den Schuldienst in Bayern entscheiden. Das teilte Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) gestern mit. Mit einer Art „Buschzulage“ soll dem Lehrermangel in weniger attraktiven Regionen begegnet werden: Es werde laut Herrmann einmalig eine Regionalprämie von 3000 Euro ausgezahlt, wenn sich Lehrkräfte für den Dienst in solchen Gegenden entscheiden. In Ballungszentren mit hohen Lebenshaltungskosten, etwa wie in München, greife zudem eine staatliche Hilfe, die neben Lehrkräften auch allen Beamten über Engpässe hinweghelfen soll.

Am Kloster Benediktbeuern im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen soll ein Dokumentationszentrum für die Geschichte des Bunds der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien (GSK) angesiedelt werden. Die Initiative dafür geht von der Landtags-CSU und den Freien Wählern aus. Als Investitionskosten sind 800 000 Euro veranschlagt. Der GSK umfasst derzeit 47 Kompanien in sechs oberbayerischen Landkreisen zwischen Garmisch-Partenkirchen und Bad Reichenhall und 12 000 Mitglieder. müh

Im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt hat ein Mann seine Nachbarn gestern mit einer Axt bedroht. Laut Polizei befand er sich in einem „psychischen Ausnahmezustand“. Auch auf die Beamten reagierte er aggressiv und wurde in eine Klinik eingewiesen.

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