Meine Freundinnen Agnes, Klara und ich watschelten gemächlich durch die Stadt. Plötzlich hörten wir ein lautes, klägliches Jaulen, das aus einem kleinen Laden mit der Aufschrift „Heike’s Hundesalon“ kam. Auf einem Metalltisch stand ein brauner Hund mit lockigem Fell, der immer wieder fiepte. Klara quakte ängstlich: „Ob er unsere Hilfe braucht?“ Die kluge Agnes lachte schnatternd auf: „Der Hund wird nur geschoren, seht mal, wie verfilzt sein Fell ist.“ „Wieso muss der Hund denn zum Friseur? Hofhund Benno hat noch nie von einem Friseurbesuch erzählt“, wunderte ich mich. Agnes schnatterte: „Die meisten Hunde müssen nicht geschoren werden. Sie haben ein zweischichtiges Fell aus Deckhaar und Unterwolle. Das Deckhaar schützt vor Sonne, Nässe und Schmutz – so wie bei uns die Federn. Statt wie wir Daunen haben Hunde eine Unterwolle, die sie vor Kälte schützt. Bennos Fell fällt von alleine aus.“ Klara sorgte sich um den jaulenden Zottel im Friseursalon: „Aber wieso muss dieser arme Kerl dann geschoren werden?“ Agnes erklärte: „Wie ihr seht, hat der Hund lockiges Fell. Rassen wie Pudel, Wasserhunde oder Schnauzer verlieren kein Fell, darum verfilzt das Haar, wenn man es nicht schert.“ Eure Paula