IN KÜRZE

Schüler versprüht Pfefferspray Hochzeits-Deko angezündet Sehr seltener Käfer entdeckt Frau stirbt nach lautstarkem Ehestreit

von Redaktion

Zwei Schüler in Niederbayern haben Atemreizungen durch Pfefferspray erlitten und sind ins Krankenhaus gebracht worden. Ein 17-jähriger Mitschüler hatte während des Unterrichts am Montag mit dem Reizgas herumgespielt und einmal in die Luft gesprüht. Es verteilte sich daraufhin im Raum der Weiterbildungsakademie im Landkreis Rottal-Inn und verletzte einen 18-Jährigen und einen 17-Jährigen leicht.

Die Dekoration für eine anstehende Hochzeit in Unterfranken ist in Brand gesteckt worden. Wer das Feuer in Königsberg gelegt hat, blieb zunächst unklar, wie die Polizei mitteilte. Die fünf Heuballen und drei beschrifteten Bretter waren am Montag in der Ortsmitte aufgestellt worden und fingen ein paar Stunden später Feuer. Hinweise auf ein persönliches Motiv gebe es nicht. Die Polizei geht jedoch von Brandstiftung aus. Die Hochzeitsfeier soll erst in den nächsten Tagen stattfinden und wurde durch den Brand nicht verhindert.

Forscher der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft melden nach 60 Jahren die Wiederentdeckung eines extrem seltenen Palpenkäfers. Er wurde im Dürnbucher Forst südöstlich von Ingolstadt gesichtet. Der Käfer ist nur einen Millimeter groß und sieht aus wie eine gelbbraune Ameise. Die wiedergefundene Art Saulcyella schmidtii ist so selten, dass es für sie noch gar keinen deutschen Namen gibt.

Nach einem Streit mit ihrem Ehemann ist eine Frau in Unterfranken gestorben. Die 33-Jährige sei nach der Auseinandersetzung am Dienstag in Marktheidenfeld (Kreis Main-Spessart) wie ihr Mann mit schweren Verletzungen in der gemeinsamen Wohnung gefunden worden. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Der lautstarke Streit hatte einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Vier Kinder des Ehepaares wurden später in die Obhut des Jugendamtes übergeben.

Artikel 1 von 11