Ich hob noch ganz verträumt meinen Entenkopf und öffnete die Augen, als ich neben mir ein lautes Rascheln hörte. Meine Entenfreundin Klara war zu mir ans Nest gekommen und wollte mich gerade wecken. „Na, du verträumte Wetterente“, schnatterte sie mich gleich an. „Hast du denn wenigstens etwas Schönes geträumt, wenn du schon so lange geschlafen hast?“, fragte mich Ente Klara weiter. „Ich hab vom Träumen geträumt, das war verwirrend“, gähnte ich müde.
Meine Entenfreundin schaute mich mit großen Augen an. Ich fing an zu erzählen. „In der Bibel im Alten Testament träumte Jakob zum Beispiel von einer Leiter, die von der Erde bis in den Himmel führte. Die Zweibeiner dachten lange, dass Träume Botschaften von Göttern, Dämonen und anderen übernatürlichen Wesen sind, die ihnen durch den Traum etwas sagen wollen. Heutzutage gehen Wissenschaftler davon aus, dass man in Träumen vorangegangene Erlebnisse verarbeitet und sich der Körper und das Gehirn erholen.. Die Geschehnisse eines Traumes spielen sich nur im Gehirn einer Person ab.“ Klara quakte, ob ich nicht mal Luft holen wolle. „Das ist ja ein Redeschwall, von dem ich nicht mal zu träumen gewagt hätte“, schnatterte sie. Eure Paula