Gestern haben wir Enten Kater Fritzi einen Besuch abgestattet. Als Agnes Durst bekam, schob er ihr mit der Pfote seinen Trink-napf rüber und bot ihr von seiner Milch an. Doch Agnes winkte dankend ab: „Das ist nett von dir, lieber Fritzi, aber ich glaube, ich vertrage Milch nicht so gut. Vielleicht bin ich laktoseintolerant“, quakte sie. Fragend blickten Klara und ich sie an.
„Was heißt denn das?“, wollten wir von ihr wissen. Da erklärte unsere Freundin, dass Laktose, auch Milchzucker genannt, ein natürlicher Bestandteil von Milch ist. Bei den Zweibeinern leidet jedoch ungefähr jeder Siebte hierzulande an einer sogenannten Laktoseintoleranz, also einer Milchzuckerunverträglichkeit. „Das bedeutet, dass diese Menschen den Milchzucker nicht oder nur schlecht verdauen können“, schnatterte sie.
„Dann dürfen diese Zweibeiner also keine Milch trinken?“, schnatterte Klara. „Doch“, meinte Agnes. „Es gibt inzwischen fast überall auch laktosefreie Milch zu kaufen. Man kann handelsübliche Kuhmilch nämlich laktosefrei machen, indem man ihr ein Enzym zufügt. Das spaltet dann den Milchzucker in die Einfachzucker Glukose und Galaktose. Die Milch schmeckt dadurch süßer.“
Eure Paula