Ente Agnes und Ente Klara schlummerten noch tief, als ich sie weckte. „Aufstehen, ihr zwei Schlafmützen“, fing ich an zu Schnattern. „Vor euren Entennestern hat jemand Salatblätter abgelegt.“
Sofort schlugen Agnes und Klara die Augen auf und verdrehten ihre Köpfe, konnten aber keine Salatblätter entdecken. Stattdessen hörten sie nur von mir ein April-April-Geschnattere und ein lautes Lachen. Agnes stimmte sofort ins Lachen mit ein, während Klara leicht beleidigt schaute. Als unser Lachen verstummt war, schnatterte Klara: „Woher kommt der Aprilscherz eigentlich?“
„Hm, den Aprilscherz gibt es tatsächlich schon sehr lange“, fing ich an zu erklären. „Genauer geschnattert gibt es die Redewendung ‚in den April schicken‘ schon seit dem Jahr 1618 in Bayern. Allerdings weiß man bis heute nicht, wo der Aprilscherz seinen Ursprung hat. Die Zweibeiner wissen es auch nicht genau. Am häufigsten allerdings wird die Geschichte erzählt, dass der französische König Karl IX. im Mittelalter den Neujahrstag vom 1. April auf den 1. Januar verlegt hat. Zum Spaß verschickten damals einige Menschen trotzdem am 1. April Einladungen zu Neujahrsfesten und legten die Zweibeiner rein.“ Eure Paula