An vielen Orten in Bayern fanden früher Karfreitagsprozessionen statt, die heute kaum noch bekannt sind. Sie entstanden in der Gegenreformation Ende des 16. Jahrhunderts und zeigten die Kreuzigung von Jesus und Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Büßer schleppten schwere Kreuze oder geißelten sich selbst, bis das Blut floss. In der Aufklärungszeit entzündete sich an den martialischen Umzügen Kritik, was zu einem Verbot des Brauches führte. Karfreitagsprozessionen gibt es heute noch in Saal an der Donau und in Vilgertshofen bei der Karfreitagsprozession. Besonders bekannt ist die Prozession in der unterfränkischen Stadt Lohr am Main, über die auch in den Medien berichtet wird.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Palmsonntag hell und klar, bringt ein gut und fruchtbar Jahr. Trockener April ist nicht nach des Bauern Will.