Ganz versonnen kam Klara vom Dorf an unseren Seezurück. „Viele Zweibeiner sind eifrig dabei, Eier zu färben. Diese Ostereier sind wunderschön“, quakte sie begeistert. „Ich hätte richtig Lust, auch mal ein Ei zu bemalen.“ „Dann machen wir es doch“, schnatterte ich. „Wir haben doch Farben und Pinsel“, quakte ich, „unsere Hühnerfreundinnen haben Eier.“
Klara und Agnes nickten und ich quakte: „Also auf zum Hühnerstall!“ So ganz einfach war es dann zwar nicht, die Pinsel und Farbtuben zum Bauernhof zu transportieren. Wir mussten dreimal hin- und herfliegen, jedes Mal mit einer Farbtube oder ein paar Pinseln im Schnabel. Die Hühner zu überreden, dass sie uns ein paar Eier überließen, war dagegen kein Problem. Das Malen machte große Freude, und die Hühner gackerten, weil wir aus ihren Eiern so schöne Kunstwerke gestalteten. Mitnehmen konnten wir die natürlich nicht.
Als wir am Ende die bunten Eier betrachteten, quakte Agnes: „Nur schade, dass wir die Gesichter der Zweibeiner nicht sehen können, wenn sie die Eier finden.“ „Vielleicht glauben sie dann doch wieder an den Osterhasen?“, schnatterte ich. Klara quakte: „Dabei waren es Osterenten, nur leider werden das die Zweibeiner nie erfahren.“ Eure Paula