Die Bundespolizei hat in Niederbayern 16 Syrer aufgespürt, die illegal nach Deutschland gebracht wurden. Drei mutmaßliche Schleuser wurden festgenommen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Ein Bundespolizist auf dem Weg zur Arbeit sah am Dienstagmorgen eine Gruppe von Menschen, die auf der Bundesstraße 533 bei Hunding zu Fuß unterwegs waren und sich verdächtig verhielten. Er alarmierte seine Kollegen, die eine groß angelegte Fahndung einleiteten. Mithilfe eines Hubschraubers und eines Spürhunds fanden sie 16 Menschen, die sich im Wald versteckt hatten. Die Flüchtlinge waren zwischen zwölf und 42 Jahre alt und hatten keine Papiere für die Einreise nach Deutschland. Die Polizei nahm in der Nähe auch drei Syrer fest, die in zwei Autos unterwegs waren und die Geschleusten wohl abholen wollten. Gegen sie wird ermittelt.
Ein Gleitschirmflieger ist bei einem missglückten Landeversuch an einem Hausdach in Schwaben hängen geblieben und drei bis vier Meter in die Tiefe gestürzt. Der 30-Jährige wurde von einer Anwohnerin versorgt und kam anschließend in ein Krankenhaus. Die genaue Ursache für den Unfall war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.