BRAUCHTUMS- KALENDER

von Redaktion

10. BIS 16. APRIL BRAUCHTUM

Der Hase galt schon in der Antike als ein Sinnbild der Fruchtbarkeit. Bischof Ambrosius deutete ihn im 4. Jahrhundert als Symbol der Wandlung und Auferstehung. In einer mittelalterlichen Handschrift zur Osterliturgie findet sich ein Hase als Symbol der Auferstehung. Unser Osterhasenbrauchtum entwickelte sich im 17. Jahrhundert in protestantischen Regionen in Deutschland wohl als Gegenstück zur katholischen Eierweihe am Ostersonntag. Erste Belege des Brauches gibt es aus dem Elsass und der Pfalz. Von einer Ostereiersuche in Goethes Garten 1783 in Weimar wird berichtet. Bei uns setzte sich der Osterhase erst im letzten Jahrhundert durch.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Am Gründonnerstag und Karfreitag Regen gibt selten Erntesegen. April nass und kalt – wächst das Korn wie ein Wald.

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