Gestern waren hier am See zwei junge Zweibeiner, die sich ein seltsames, flaches Holzstück zuwarfen. Wir Enten sahen interessiert zu. Doch dann geschah ein kleines Unglück: Das Holz landete im See, so weit draußen, dass die Zweibeiner nicht hin konnten. Sie ärgerten sich erst, aber dann sagte der eine: „Hoffentlich treibt der Bumerang bis morgen ans Ufer.“
Wir sahen uns an. „Bumerang?“ quakte ich. „Was ist das?“ Agnes hatte eine gute Idee: „Wir holen das Holz und bringen es zu Dr. Berta Raspelzahn. Vielleicht weiß sie was darüber.“ Gequakt, getan. Die Biberin fragte gleich: „Wo habt ihr denn den Bumerang gefunden?“ Wir erzählten von den Zweibeinern und fragten sie, was das für ein seltsames Holzstück war. „Es ist ein Wurfstock, den früher viele Naturvölker zur Jagd verwendeten, zum Beispiel die Aborigines in Australien. Sie warfen das Holz und konnten damit auf eine längere Strecke ein Tier treffen.“ Bumerangs gibt es schon seit tausenden von Jahren, erklärte die Biberin. Ein Bumerang, der in einer Höhle entdeckt wurde, sei 23 000 Jahre alt. „Er wurde aus dem Stoßzahn eines Mammuts hergestellt. Meistens sind Bumerangs aber aus Holz gefertigt, die neueren Sportbumerangs aber auch aus Plastik.“ Eure Paula