von Redaktion

Kürzlich saßen Agnes und ich auf einem Heuballen und quakten mit dem Hofhund Benno. „Heute waren meine Schüler frech. Ich habe ihnen mit Strafarbeiten und Nachsitzen gedroht, aber nichts hat geholfen“, beschwerte sich Agnes, die in den letzten Wochen als Lehrerin in der Kükenschule eingesprungen war. Benno meinte: „Du solltest es mit Körnern versuchen anstatt mit Strafen. Damals bei mir in der Welpenschule bekamen wir schmackhafte Würstchen als Belohnung.“ Agnes schnatterte: „Gute Idee Benno! Du sprichst von Konditionierung“.

„Kondi- was?“ fragte ich quakend. Benno bellte: „Also damals war es so: Jedes Mal, wenn ich mich auf meinen Popo gesetzt habe, dann habe ich als Belohnung ein Leckerli oder ein Würstchen bekommen. Ich habe mich dann immer, wenn ich Lust auf einen Snack hatte, hingesetzt. Mein Herrchen hat sich tierisch gefreut, dass ich die Übung so gerne gemacht habe. Irgendwann habe ich begriffen, dass ich mich hinsetzen soll, wenn mein Herrchen ,Sitz‘ sagt. Die Übungen wurden mit der Zeit komplizierter. Doch ob Platz, Pfote, Drehung – ich habe alles im Nu gelernt. Irgendwann habe ich den Befehlen auch ohne Leckerei gefolgt – einfach, weil mein Herrchen sich so gefreut hat.“ Eure Paula

Artikel 2 von 11