von Redaktion

Als Agnes und ich gestern an Waschbär Waldemars Baum vorbeikamen, rieb sich die Augen. „Hast du schlecht geschlafen?“, quakte ich. „Oh ja“, brummte Waldemar. „Habt ihr den Lärm nicht gehört?“ „Welchen Lärm?“, quakte ich. „Na, das Quaken der Frösche“, brummte Waldemar. „Stundenlang haben sie laut gequakt. Ich verstehe gar nicht, wie sie das selbst aushalten.“

Ich fand, dass Waldemar etwas empfindlich war. Agnes und ich watschelten weiter und stellten gemeinsam fest, dass wir das Quaken der Frösche eigentlich recht unterhaltsam fanden. „Außerdem bedeutet es, dass sie nun ihren Laich in unserem See ablegen“, schnatterte Agnes. Wir Enten fressen diesen Laich nämlich ziemlich gerne – wenn wir ihn erwischen. Die Frösche legen ihn freilich so gut zwischen die Schilfstängel, dass wir nie alle Eier finden. Das ist auch gut so, denn sonst gäbe es ja irgendwann keine Frösche mehr. Allerdings fressen nicht nur wir Enten gerne Froschlaich, sondern auch Fische tun das. Und auch die Kaulquappen leben nicht ungefährlich, denn sie können zur Beute von Gelbrandkäfern oder Libellenlarven werden, wusste ich. Deshalb legen die Frösche auch tausende von Eiern. Eure Paula

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