Direkt an der Grenze zu Bayern: Spitzsteinhaus sucht ab 1. Juni neuen Pächter

von Redaktion

Von den 325 Berg- und Schutzhütten des Deutschen Alpenvereins liegen 69 in den Bayerischen Alpen. Von ihnen sind derzeit alle verpachtet. Für eine, die Tannheimer Hütte (1760 Meter) im Allgäu, sucht der DAV nun nach neuen Pächtern, die die Bewirtschaftung zum Saisonstart 2024 übernehmen möchten. Jenseits der Grenze suchen momentan sieben Hütten neue Pächter.

Darunter ist auch das Spitzsteinhaus. Es liegt in Erl in Tirol auf 1252 Metern Höhe in den Chiemgauer Alpen direkt unterhalb des Spitzsteingipfels – und ziemlich genau auf der Grenze. Wanderer blicken begeistert aufs Inntal und das Kaisergebirge. Das Spitzsteinhaus mit seinen 28 Betten wird ganzjährig bewirtschaftet. Zum 1. Juni könnte der neue Hüttenwirt starten. „Erfahrung im Führen einer Gastronomie ist von Vorteil, aber kein Muss“, erklärt eine DAV-Sprecherin. Zudem braucht es aber auch handwerkliches Geschick und Freude am Umgang mit Gästen. Hüttenwirte sind Multi-Talente – daher ist die Nachbesetzung von Pächtern meist schwierig. Zum Einstieg empfiehlt sich, als Saisonarbeiter auf einer Hütte zu helfen. Wer Pächter werden möchte, bewirbt sich direkt bei der Sektion. Im Fall des Spitzsteinhauses bei der Sektion Bergfreunde-München. sco

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