Innsbruck/Starnberg – Ein dreijähriger Bub aus Starnberg hat sich bei einem Familienausflug in die Tuxer Alpen im Zillertal verletzt. Die Familie hatte am Wochenende am Penken in einer Selbstversorgerhütte des Alpenvereins übernachtet. Dort schlief der Dreijährige in einem Stockbett. Nachts kullerte er aus dem Bett und verletzte sich bei dem Sturz am Kopf. Der Vater wählte sofort den Notruf. „Der Junge war ansprechbar“, berichtet der Einsatzleiter Florian Eder von der Bergrettung Mayrhofen. Ein Bergretter hatte die Nacht auf einer Hütte in der Nähe verbracht. Er wurde alarmiert und brachte den Dreijährigen und dessen Mutter mit einem Skifahrzeug ins Tal. Von dort aus wurde der Junge ins Krankenhaus nach Innsbruck gebracht. „Das war ein Glücksfall, dass er in der Nähe war“, sagt Eder. Ein Hubschrauber hätte nachts nicht zur Hütte fliegen können. Wie schwer sich der Dreijährige verletzt hat, war gestern unklar. kwo