Garching – Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Range-Rover-Fahrer am Freitag in Garching einen Rollstuhlfahrer (19) und ein Kind auf einem Fahrrad überfahren. Das zwölfjährige Kind wurde eingeklemmt, schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Der Rollstuhlfahrer wurde nur leicht verletzt. Beide stammen aus München. Dem Unfallfahrer gelang zunächst die Flucht.
Wie die Polizei mitteilt, hatte sie in Garching im Landkreis München nach einer Verkehrsordnungswidrigkeit den Range Rover kontrollieren wollen. Dieser gab stattdessen Gas, verlor kurz darauf die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit mehreren geparkten Fahrzeugen und rammte schließlich auf dem Gehweg den Rollstuhlfahrer und das Kind. Der Fahrer des Range Rover und sein Beifahrer flüchteten vor Eintreffen der Polizeikräfte unerkannt zu Fuß. Nach dem Fahrer wurde mit einer Vielzahl an Streifen gefahndet. Zunächst erfolglos.
Tags darauf stellte sich der Fahrer mit seinem Anwalt der Polizei. Es handelt sich um einen 18-Jährigen aus dem Landkreis Dachau. Er besitzt keinen Führerschein. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Münchner Verkehrspolizei. gü