von Redaktion

Gestern war der Himmel bewölkt. Waschbär Waldemar und ich machten einen Ausflug ins Dorf. Am Spielplatz blieben wir stehen und staunten über das wilde Treiben an der Rutsche, der Schaukel und dem Klettergerüst. Die Kinder trugen Regenkleidung und schienen sich an dem Nieselwetter nicht zu stören. Das Spielen schien ihnen so viel Spaß zu machen, dass sie nicht kommen wollten, wenn die Eltern nach ihnen riefen.

„Sag mal, Paula“, fing Waldemar an zu brummen, „seit wann haben die Zweibeiner eigentlich Spielplätze?“

Ich schnatterte: „Die Geschichte der Kinderspielplätze begann vor knapp 200 Jahren Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten Spielplätze, um die aufwachsenden Kinder vor der immer lauter und größer werdenden Stadt zu beschützen. Die Spielplätze in den Städten hatten aber noch keine Rutschen, Schaukeln, Wippen oder Klettergerüste. Sie bestanden lediglich aus einem Haufen Sand. Dieser Sandhaufen wurde mit ein paar Brettern eingegrenzt und so erhielten die Kinder ihren ersten Sandkasten. Nach den zwei schlimmen Weltkriegen entstanden erste Abenteuerspielplätze, welche Kindern das Spielen in einer natürlichen Umgebung ermöglichen sollten.“ Eure Paula

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