„Was ist eine Symbiose?“, quakte ich. Agnes begann, schnatternd zu erklären: „Symbiose bedeutet auf Griechisch so viel wie ,gemeinsam leben’. Zwei oder mehrere unterschiedliche Arten haben eine Beziehung zueinander aus der beide einen Vorteil ziehen. Alle ziehen einen Nutzen aus der Beziehung, also ganz im Gegenteil zum Parasitismus, bei dem nur eine Art profitiert und die andere geschädigt wird.“
„Welche Symbiosen kennst du?“, quakte ich neugierig. Agnes antwortete schnatternd: „Es gibt unzählige verschiedene Symbiosen. Es gibt Arten die ohne einander nicht mehr leben können oder Arten die nur gelegentlich den Nutzen voneinander ziehen, wie bei Ameise und Blattlaus. Manche Ameisen ernähren sich von den Ausscheidungen von Blattläusen und ,melken’ sie. Die Ameisen beschützen die Blattläuse vor Feinden. Im Regenwald gibt es weitere lustige Partnerschaften. Das Nilkrokodil und der Wassertriel, eine kleine afrikanische Vogelart, sind ein Traumteam, was das Babysitten angeht. Geht das Krokodil auf die Jagd, stößt der Vogel einenWarnruf aus, sobald sich ein Krokodileierdieb nähert. Im Gegenzug bewacht das Krokodil das Vogelnest, wenn der Wassertriel Futter sucht.“
Eure Paula