Finanz-Zusagen für Sprach-Kitas

von Redaktion

München – Der Evangelische KITA-Verband Bayern hat die Ankündigung der Familienministerin Ulrike Scharf (CSU) begrüßt, in diesem und nächstem Jahr die Fördergelder für Sprach-Kitas zu erhöhen. Wichtig sei, dass diese Mittel zusätzlich für die Qualität in den Kitas eingesetzt würden und nicht von der Förderung anderer Qualitätsmaßnahmen abgezogen werden, sagt die Vorständin Bildung und Soziales, Christiane Münderlein. Sie forderte die Politik auf, ein Folgekonzept für die Zeit ab 2025 zu erarbeiten.

Scharf hatte zusätzliches Geld für Sprach-Kitas versprochen. Sprache sei der Schlüssel ins Leben. Nur mit ihr seien Integration, Teilhabe und Bildungserfolg möglich, sagte sie. Die Fördersumme werde im Vergleich zum ausgelaufenen Bundesprogramm „mit bis zu 37,5 Millionen Euro noch mal deutlich erhöht“. Zuvor hatten Opposition und Verbände und Fachberatungen der Staatsregierung vorgeworfen, sie hungere die Sprach-Kitas aus.

Der Freistaat setze im Jahr 2023 rund 12,5 Millionen Euro für die Sprach-Kitas ein, erklärte die Ministerin. Für das Haushaltsjahr 2024 würden weitere 25 Millionen Euro veranschlagt. Diese Mittel würden zusätzlich für die Qualität in den Kitas eingesetzt.

Der Grünen-Landtagsabgeordnete Johannes Becher begrüßte ebenfalls die Erhöhung. „Es ist gut, wenn jetzt plötzlich mehr Mittel zur Verfügung stehen, denn an der Bildung unserer Kleinsten dürfen wir nicht sparen“, sagte er.

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