BRAUCHTUMS- KALENDER

von Redaktion

BRAUCHTUM

Der Maibaum ist ein zentrales Symbol bayerischen Brauchtums. Wie es zu diesem beliebten Brauch kam, ist historisch nicht belegbar. Viele führen ihn auf eine Baum- und Waldverehrung in germanischer Zeit zurück, eine These, die wissenschaftlich aber nicht haltbar ist. Viele sehen in ihm eine Vergrößerung der Lebensrute, ein Symbol der Fruchtbarkeit und des Segens. Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde der Maibaum zu einem Zeichen der gewonnenen Freiheit von Adel und Kirche sowie des neuen Staatsbewusstseins und der erlangten bürgerlichen Freiheiten. Das sollten auch die Zeichen der im Dorf ansässigen Handwerker unterstreichen. Das Aufstellen des Baumes ist immer ein Akt des Gemeinsinns eines Dorfes und Anlass zu einem großen Fest.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut setzen kann. Mairegen auf Saaten, dann regnet‘s Dukaten.

Artikel 4 von 11