Manching – Mehr als fünf Monate nach dem spektakulären Diebstahl eines keltischen Goldschatzes aus dem Museum öffnet dort wieder die reguläre Ausstellung. Nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten sei die Dauerausstellung des „Kelten Römer Museums“ in Manching vom 2. Mai an wieder zu sehen, heißt es.
Die beim Einbruch aufgebrochenen Vitrinen blieben vorerst aber für Besucher gesperrt. Wie es mit diesem Bereich weitergehe, sei „Gegenstand von Überlegungen“, hieß es. Zuvor war geprüft worden, ob die gestohlenen Münzen durch Imitate dargestellt werden sollen. Es gebe noch keine Entscheidung, sagte Museumsleiter Tobias Esch. In der Nacht zum 22. November waren bislang unbekannte Täter in das Manchinger Museum eingebrochen und hatten einen Schatz mit 483 keltischen Goldmünzen aus der Zeit um 100 vor Christus sowie drei weitere Münzen gestohlen. Der reine Materialwert des 3,7 Kilo schweren Schatzes wird auf rund eine Viertelmillion Euro geschätzt, der Handelswert für die historischen Münzen geht in die Millionen. Das Landeskriminalamt ermittelt mit einer Sonderkommission namens „Oppidum“. Bis zuletzt gab es keine konkrete Spur.