IN KÜRZE

Halle brennt: Hoher Sachschaden Zusteller bricht in Wintergarten ein Katholiken-Rat: Paragraf 218 behalten Jugendliche zerstören Zigarettenautomaten

von Redaktion

Bei einem Brand einer landwirtschaftlich genutzten Halle in der Nacht auf Samstag ist ein hoher Schaden von 800 000 Euro entstanden. Menschen oder Tiere wurden bei dem Feuer in Antdorf (Kreis Weilheim-Schongau) nicht verletzt. Die Feuerwehr löschte den Brand der Lagerhalle und verhinderte, dass die Flammen auf die Nachbargebäude übergreifen konnten. Mit der Halle wurden auch das darin gelagerte Futter sowie die landwirtschaftlichen Maschinen zerstört.

Ein Zusteller hat ein Paket in Unterfranken ausliefern wollen und ist daher in einen Wintergarten eingebrochen. Der Empfänger des Pakets in Martinsheim (Kreis Kitzingen) habe bei der Bestellung eine Abstell-Erlaubnis für seinen Wintergarten angegeben, teilte die Polizei mit. Der Bereich des Hauses sei aber am Samstag zugesperrt gewesen. Deshalb öffnete der Zusteller das Türschloss mithilfe verschiedener Gegenstände und legte das Paket ab. Dabei wurde das Schloss beschädigt. Der Zusteller konnte ermittelt werden.

Der Katholikenrat der Region München spricht sich für die Beibehaltung des Paragrafen 218 aus, der Abtreibung unter Strafe stellt. Bei seiner Vollversammlung am Samstag hat das Gremium eine Resolution verabschiedet. Jedes menschliche Leben sei so weit wie möglich zu schützen. „Dabei begrüßen wir, dass der Not von Frauen in solchen Konfliktsituationen verstärkt Rechnung getragen werden soll.“ Bei völliger Freigabe der Abtreibung, insbesondere ohne verpflichtende Beratung und Hilfsangebote, sehe man das Lebensrecht des ungeborenen Kindes nicht mehr geschützt.

Drei Jugendliche haben in Petershausen (Kreis Dachau) einen Zigarettenautomaten gesprengt und dadurch komplett zerstört. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Montag. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10 000 Euro. Wie hoch die Beute ist, ist unklar.

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