Kreuzfahrt-Gast fällt in Donau

von Redaktion

Rettungsaktion nach eineinhalb Stunden im eiskalten Wasser

Passau – Am Montag hat sich auf der Donau zwischen Passau und Linz nahe der bayerischen Grenze ein dramatischer Rettungseinsatz abgespielt. Eine Fahrgast des Kreuzfahrtschiffes „Bolero“ war in das elf Grad kalte Flusswasser gefallen.

Gemeinsam mit seiner Frau (61) fuhr der 57-jährige Mann mit dem Schiff am Unfallabend von Budapest nach Passau. Die beiden Berliner stritten sich um kurz vor Mitternacht in der Kabine. Der Mann ging. Nur wenig später hörte die Frau ein Platschen – dachte sich aber nicht viel. Nach einer halben Stunde machte sich die Frau Sorgen – ihr Mann kam nicht zurück. Tatsächlich war er zuvor über Bord gegangen. Sie alarmierte die Besatzung. Die löste einen riesigen Rettungseinsatz aus: 115 Feuerwehrleute und Taucher in sechs Booten suchten den Vermissten.

Erst eine Stunde später entdeckten die Retter den Mann im eiskalten Wasser und brachten ihn unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen an Land in eine Klinik nach Linz.

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