Waldemar, Agnes und ich waren wandern. Abends saßen wir erschöpft, aber zufrieden am See und ließen den Abend ausklingen. Plötzlich schnatterte Agnes erschrocken: „Waldemar, du hast eine Zecke am Hals!“ Waldemar guckte beunruhigt: „Oh nein, wo hab ich mir die denn eingefangen?“
Agnes quakte: „Zecken sitzen häufig im hohen Gras und warten, bis ein Tier vorbeikommt. An dem klammern sie sich dann fest und saugen Blut. Zecken gehören zu den Spinnentieren, im Fachjargon auch Arachnida genannt. Du hast ein Glück, dass ich trotz meiner Brille solche Adleraugen habe.“
„Keine Zeit für geflügelte Worte“, quakte ich energisch, „denn Zecken können gefährliche Krankheiten auslösen. FSME und Lyme-Borreliose zum Beispiel. FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Dagegen können sich Zweibeiner impfen. Gegen Borreliose nicht. Je schneller man eine Zecke entfernt, umso unwahrscheinlicher ist es, dass man sich eine Krankheit einfängt. Deswegen sollte man, nachdem man in Wald und Wiesen unterwegs war, den Körper absuchen.“ Agnes warnte: „Zecken muss man vorsichtig entfernen. Sonst kann der Kopf des Untiers in der Haut verbleiben.“ Eure Paula