BRAUCHTUMS- KALENDER

von Redaktion

8. BIS 14. MAI BRAUCHTUM

Die Marienverehrung hat in Bayern eine in Jahrhunderten gewachsene Tradition. Davon künden zahllose Kirchen und Kapellen. Jetzt im Mai sind viele Marienkirchen das Ziel von Wallfahrern. Die Marienfrömmigkeit in Bayern wurde besonders von den Wittelsbachern gefördert, auch aus politischen Gründen. Kurfürst Maximilian I. erklärte Maria zur Patronin seines Landes und ließ an der Fassade seiner Münchner Residenz eine Bronzestatue der Patrona Boiariae, der Schutzfrau Bayerns, aufstellen, geschaffen von dem Weilheimer Künstler Hans Krumper. 1637/38 errichtete er zum Dank für die Schonung der Stadt München durch die Schweden auf dem Marktplatz eine Mariensäule, die 1638 eingeweiht wurde. Sie gab auch den Anstoß für Mariensäulen in Wien, Prag und Freising.

BAUERN- UND WETTERREGELN

Mamerz hat ein kaltes Herz.

Vor Bonifaz kein Sommer, nach Sophie kein Frost.

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