IN KÜRZE

Mord an Ehefrau mit 14 Messerstichen Motorradfahrer stirbt bei Unfall Toten Hund in die Isar geworfen Hühner verursachen schweren Unfall

von Redaktion

Mit 14 Messerstichen soll ein 34-Jähriger in Mittelfranken seine Frau umgebracht haben. Seit Montag muss er sich deshalb wegen Mordes vor dem Landgericht in Nürnberg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Frau im September vergangenen Jahres nach einem Streit getötet zu haben.

Diese soll der Anklage zufolge ihrem Mann gedroht haben, die Polizei über seinen Drogenkonsum zu informieren. Der Rumäne befand sich zu diesem Zeitpunkt auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung an seiner Frau. Mit dem Mord habe der Angeklagte verhindern wollen, dass sein Drogenkonsum bekannt und die Bewährung widerrufen werde, hieß es in der Anklageschrift. Ein Verteidiger verlas am ersten Prozesstag eine Erklärung des 34-Jährigen. Darin habe dieser eingeräumt, dass er sich am Tattag mit seiner Frau gestritten habe, sagte eine Justizsprecherin. Er habe sich demnach beleidigt und angegriffen gefühlt. „An die eigentliche Tat kann er sich nicht erinnern.“

Die Kammer hat bis Mitte Juni sechs weitere Verhandlungstermine angesetzt.

Bei einem schweren Unfall auf der Staatsstraße 2047 im Landkreis Dachau ist am Montagnachmittag ein Motorradfahrer gestorben. Sein Motorrad stieß bei Erdweg mit einem entgegenkommenden Auto zusammen und er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Autofahrer wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsstraße wurde für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt.

Nachdem ein Angler in Landshut einen toten Hund aus der Isar gefischt hat, ermittelt die Polizei gegen die Halterin des Tiers. Eine Frau hatte am Donnerstag die Polizei gerufen, als sie sah, wie der Angler den Hund aus dem Wasser zog. Die Ermittler machten eine 34-Jährige als Besitzerin des Tiers ausfindig. Die Frau habe den schwer kranken Hund nach dessen Tod in der Isar entsorgt. Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und das Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz.

Sie wollte Hühnern ausweichen und hat sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zugezogen: Eine Radfahrerin ist in der Oberpfalz gestürzt und ins Krankenhaus gekommen. Die 65-Jährige war am Sonntag zusammen mit ihrem Partner auf einer Radtour in Berngau unterwegs, als plötzlich zwei Hühner auf dem asphaltierten Feldweg auftauchten. Die beiden Radler versuchten, den Tieren auszuweichen. Dabei verlor die Frau die Balance und stürzte. Sie zog sich schwere Verletzungen zu.

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