von Redaktion

Waldemar feiert am Wochenende seinen Geburtstag. Wir diskutierten, was wir ihm schenken könnten.

Klara stellte quakend ihre Idee vor: „Einen CD-Player. Den kann Waldemar gleich an seinem Geburtstag benutzen und wir haben prima Musik zum Tanzen.“ Demonstrativ wackelte die Ente rhythmisch mit ihrem Bürzel. Waldkauz Ulrich krächzte: „Auf einem Schallplattenspieler ist die Tonqualität besser. Die Schallplatte ist eine alte, bewährte Technik. Bereits 1857 hat der Franzose Édouard-Léon Scott de Martinville seine Erfindung beim Patentamt angemeldet. Heutige Schallplatten sind in der Regel aus PVC, sie werden auch Vinylplatten genannt. In die Platten sind winzige Unebenheiten geritzt. Im Plattenspieler dreht sich die Schallplatte. Eine dünne Nadel liegt auf dem Vinyl. Sie tastet sich durch die Spalten und liest die eingravierten Informationen. Der Tonabnehmer macht aus der Bewegung der Nadel Musik.“

Ich war skeptisch. Schallplatten oder CDs zerkratzen schnell, und der Waschbär hat Krallen. Da schaltete sich die Biberin Frau Doktor Raspelzahn ein: „Schenken wir ihm doch eine Flöte. Die kann ich ihm einfach schnitzen. Dann braucht er für seine Musik auch keinen Strom.“ Eure Paula

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