von Redaktion

Agnes und ich saßen neben Bennos Hundehütte. Agnes erzählte schnatternd von ihrem Besuch in der Kükenschule: „Die Direktorin hat mir einen neuen Kollegen vorgestellt. Herr Schulze ist ein Pudelmischling und wird fortan als Schulhund eingesetzt. Ich habe ihm alles gezeigt und ihn eingearbeitet.“ Benno öffnete verschlafen seine müden Hundeaugen und fragte bellend: „Schulhund? Was zum Kuckuck hat denn ein Hund in der Schule zu suchen?“

Agnes schnatterte: „Schulhunde sind speziell für die Schule ausgebildet und auch an Schulen sehr beliebt. Zusammen mit ihrem Zweibeiner-Herrchen durchlaufen sie über mehrere Monate eine Ausbildung.“ Begeistert erklärte die Ente, dass ein Schulhund für eine ruhigere Stimmung im Klassenzimmer sorgen kann. Das liegt daran, dass Hunde ein sehr gutes Gehör haben und die Schüler Rücksicht nehmen. Schulhunde spüren, wenn es jemandem nicht gut geht. So suchen sie oft genau zu den Kindern die Nähe, die von den anderen ausgeschlossen werden oder gerade traurig sind. Es gebe sogar Schulhunde, die den Kindern beim Lesen oder Rechnen helfen. Geduldig setzen sich die Vierbeiner neben die Kinder und hören und schauen beim Üben zu.

Eure Paula

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