Klara und ich verwatschelten uns gestern im Wald. Erschöpft quakte Klara: „Ich wünschte, ich hätte mein Nest immer dabei! Dann könnte ich mich jetzt gleich hinlegen und müsste nicht so weit zum Nest laufen!“ Ich schnatterte: „Schade, dass wir keine Schnecken sind! Die tragen ihr Haus immer mit sich herum.“ Klara entgegnete: „Erzähl mir mehr über die Schnecken! Wie finden die sie denn ein passendes Haus?“ Ich quakte, dass die Schnecken nicht wie die Zweibeiner nach Belieben in ihre Häuser einziehen. Die Schnecke hat schon von Geburt an, also wenn sie aus ihrem Ei schlüpft, ein kleines Haus auf ihrem Rücken. Das ist fest mit dem Schneckenkörper verwachsen. Weil die Schnecke wächst, muss auch ihr Haus größer werden. Damit das funktioniert, nimmt die Schnecke beim Essen Kalk auf, das sie für die Erweiterung ihres Hauses verwendet. Damit kann sie ihr Haus auch reparieren, wenn es zum Beispiel ein Loch hat. Das Schneckenhaus wächst da, wo der Schneckenkörper aus dem Haus rauskommt. Dieses Wachstum erkennt man an den dunklen Rillen auf einem Schneckenhaus.
Klara schnatterte: „Wenn eine Schnecke ein größeres Haus hat als eine andere, heißt das also, dass diese Schnecke schon älter ist.“
Eure Paula