Im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Bayern ist erneut ein Bär gesichtet worden. Am 10. Mai habe eine Polizeistreife das Tier in der österreichischen Marktgemeinde Grödig beobachtet, am vergangenen Montag hätten es Passanten in Großgmain gesehen, bestätigte der Bär- und Wolfsbeauftragte Österreichs, Hubert Stock. „Es kann sein, dass der Bär mittlerweile in Bayern ist.“ Er mahnte zur Vorsicht. Begegne man einem Bären, sollte man sich ruhig verhalten, sich langsam zurückziehen und keinesfalls das Tier mit Gegenständen bewerfen.
Am frühen Donnerstagmorgen ist in Münsing (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ein Gewächshaus und der Dachstuhl des angrenzenden Mehrfamilienhauses abgebrannt. Mehr als 100 Helfer der Freiwilligen Feuerwehren bekämpften in der Nacht zum Donnerstag den Brand, der Sachschaden beträgt etwa 250 000 Euro, außerdem wurden zwei Personen bei den Löschversuchen leicht verletzt. Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm in der Nacht vor Ort die Ermittlungen.
Erst Mitte Mai hatte die Asiatische Löwin Aarany im Nürnberger Tiergarten vier Junge zur Welt gebracht – überlebt hat allerdings keines. Ein Junglöwe zeigte nach seiner Geburt keine Lebenszeichen mehr, vermutlich war die Lunge des Tieres noch nicht vollständig entfaltet, wie der Tiergarten am Mittwoch mitteilte. Die drei weiteren Jungen habe die noch unerfahrene Mutter aufgefressen. Das sei kein ungewöhnliches Verhalten für Löwen, betonte Zootierarzt Hermann Will.
Beamte der Polizeiinspektion Straubing haben einem zweieinhalbjährigen Buben das Leben gerettet. Er atmete nicht mehr, als ihn sein 30-jähriger Vater am Montag auf die Inspektion brachte. Die Polizei berichtete erst am Mittwoch. Eine 27-jährige Beamtin leistete sofort Erste Hilfe und schaffte es, Gegenstände aus den Atemwegen des Buben zu entfernen. Das Kind begann zu schreien, seine Atmung setzte wieder ein. Kurze Zeit später trafen eine Notärztin und der Rettungsdienst ein. Der Bub wurde in eine Klinik gebracht, sein Zustand ist stabil.