Die Geschichte der Antersdorfer Mühle

von Redaktion

Johann Priemeiers Ururgroßvater gründete die Antersdorfer Mühle 1884. Er selbst übernahm in den 1970er-Jahren und stellte den Betrieb auf 100 Prozent Bio um. Auf die Idee brachten ihn „Aussteiger“ aus der Stadt. Diese Hippies lebten auf Höfen und übten sich zur Selbstversorgung im Anbau von Obst, Gemüse und Getreide. Der junge Müller reinigte ihren Hafer, malte ihr Getreide – und erkannte das Potenzial von Bio. Der Ein-Mann-Betrieb wuchs zu einem, in dem in Schichten gearbeitet wurde. 2016 wurde die Mühle vom Jahrhunderthochwasser zerstört. Der Mühlbach flutete sie vom Keller bis zum ersten Stock. Anfang Mai wurde sie abgerissen – und die viel größere, neue Mühle eröffnet. Die Grundfläche misst 4200 Quadratmeter. 8500 Tonnen können gelagert werden. sco

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