von Redaktion

Gestern beobachteten Agnes, Klara und ich etwas sehr Spannendes. Im Wald lag ein richtiges Schlangenknäuel in einer Erdmulde: mehrere Schlangen, die sich in ständiger Bewegung umeinander wanden. „Sie sind jedenfalls nicht gefährlich“, sagte ein großer Zweibeiner. „Das sind Ringelnattern, man erkennt sie an den gelben Halbmonden an den Backen.“ „Was machen die da?“, fragte der kleine Zweibeiner. „Ich habe keine Ahnung, aber ich schau mal nach“, antwortete der große, zog sein Handy aus der Tasche und tippte darauf herum.

„Ah, hier steht’s“, meinte er. „Ringelnattern bilden zur Paarungszeit ein Knäuel.“ Er sah den kleinen Zweibeiner an und erklärte: „In diesem Knäuel stecken ein Weibchen und viele Männchen, die um das Weibchen werben, das heißt, dass sie mit ihr Babys haben wollen.“ „Wann bekommt die Schlange ihr Baby?“ „Sie bekommt eigentlich kein Baby, sondern legt Eier, aus denen kleine Ringelnattern schlüpfen“, sagte der Zweibeiner und schaute wieder auf sein Handy. „Ringelnattern legen bis zu 30 Eier und vergraben sie an einer Stelle, wo Pflanzen verrotten und es deshalb warm ist, zum Beispiel in vermoderndem Holz oder in einem Komposthaufen.“ Eure Paula

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