Straubing – Ein Gefangener soll in der Justizvollzugsanstalt Straubing einen anderen Häftling mit einem manipulierten Löffel verletzt haben. Es war am Mittwoch im Wartebereich der Krankenabteilung des Gefängnisses zum Streit zwischen den beiden 44 und 47 Jahre alten Männern gekommen. Der Jüngere soll dem Älteren mit einem Löffel eine Stichverletzung in der Brust zugefügt haben. Laut einer Sprecherin soll der 44-Jährige den Löffel so umgebaut haben, dass er als Stichwaffe eingesetzt werden konnte. Mitarbeiter der JVA konnten die beiden trennen. Die Verletzungen des 47-Jährigen waren nicht lebensbedrohlich. Er wurde bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Weshalb es zu dem Streit gekommen war, ist unklar. Die Kripo ermittelt.