IN KÜRZE

Neue Spur im „Isarmord“ 53-Jähriger bedroht Polizei nach Rüge 65-Jähriger droht, Frau zu erschießen

von Redaktion

Mehr als zehn Jahre ist es inzwischen her, dass Domenico Lorusso (31) mitten in München ermordet wurde. Völlig unvermittelt erstach ein Fremder am Abend des 28. Mais 2013 den Italiener auf dem Isarradweg nahe der Corneliusbrücke. Nun geht die Polizei München einer neuen Spur nach: Nachdem ein 35-Jähriger eine 46-jährige Radfahrerin vergangene Woche in der Müllerstraße angegriffen und vom Rad gestoßen hatte, fielen den Ermittlern Parallelen zum sogenannten „Isarmord“ auf. Beide Opfer waren mit dem Rad unterwegs, auch diesmal zeigte der Angreifer eine sehr plötzliche, unbegründete Aggression. Unterschied: Der Täter konnte festgenommen werden. Der 35-Jährige ist bereits vorbestraft und befindet sich derzeit in der geschlossenen Psychiatrie. Die Polizei prüft nun, ob dieser Mann der Mörder Lorussos sein könnte. Man habe „eine große Liste von Spuren und Hinweisen zu verschiedenen Personen und das ist einer von vielen Punkten“, erklärte ein Polizeisprecher. Aber: „Das ist keine brennend heiße Spur, sondern eine ganz normale.“  sbe

In Regensburg hat die Polizei am Mittwoch einen 53-jährigen Mann mit dem Handy am Steuer erwischt. Als die Beamten ihm erklärten, dass er eine Ordnungswidrigkeit begangen hat, wurde der Mann nicht nur laut. Er drohte, mit anderen Menschen zurückzukommen und gewalttätig zu werden. Jetzt muss der Mann nicht nur ein Bußgeld zahlen, sondern erhält auch eine Strafanzeige.

In Fürth haben Streifenpolizisten und ein Unterstützungskommando in der Nacht zum Donnerstag einen 65 Jahre alten Mann festgenommen. Er soll einer Bekannten (59) damit gedroht haben, sie zu erschießen. Bei der Festnahme stellten die Beamten auch mehrere Waffen in der Wohnung des Mannes sicher. Zudem war er mit etwa zwei Promille „merklich alkoholisiert“, wie die Polizei mitteilt.

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