BRAUCHTUM
Nach einer alten Tradition findet am Fest des Heiligen Petrus die feierliche Weihe der Priesteramtskandidaten durch den Diözesanbischof statt. Früher gingen vor allem auf dem Lande aus vielen Familien zahlreiche Priester hervor. Die Weihe des Priesterkandidaten war damals immer ein großes Fest für die ganze Pfarrei. Eine Woche nach der Priesterweihe folgte der Höhepunkt der ganzen Festlichkeit – die sogenannte Primiz, die Feier des ersten Messopfers in der Heimatpfarrei des jungen Priesters, dem von allen Seiten höchste Verehrung zuteil wurde. Von weither strömten Menschen zusammen, um von diesem Primizianten den begehrten Primizsegen zu erhalten.
BAUERN- UND WETTERREGELN
Juniregen und Brauttränen dauern so lange wie‘s Gähnen. Ist der Siebenschläfer nass, regnet‘s ohne Unterlass.