Wir drei Enten schafften es gerade noch rechtzeitig vom See in unsere Entennester unter den großen Bäumen am Ufer. Kaum angekommen, prasselte es auch schon mit lautem Getöse zu Boden. Dicke weiße Eisbällchen fielen vom Himmel. „Wie kann es sein, dass bei warmem Sommerwetter Eis vom Himmel fällt?“, fragte Ente Klara. Agnes begann, zu schnattern: „Wenn der Boden sich im Sommer sehr stark aufheizt, verdunstet die Feuchtigkeit und steigt in den Himmel. Und durch große Temperaturunterschiede am Boden und in der Erdatmosphäre bilden sich die Gewitterwolken. Diese Eiskugeln, die Hagelkörner, entstehen in den Gewitterwolken. Die Wassertröpfchen, die sich durch die Feuchtigkeit der Erde und in den Wolken bilden, werden durch den Wind, wie in einer Achterbahn, herumgewirbelt und immer weiter nach oben geschleudert. Je höher die Wassertropfen fliegen, desto kälter wird die Temperatur. Die Tröpfchen gefrieren und werden schwerer. Durch ihr Gewicht fallen die kleinen Eiskugeln dann wieder in die Gewitterwolken, wo weitere Wassertropfen an ihnen kleben bleiben. Sie werden so lange hoch und runter geschleudert, bis sie zu schwer werden. Dann fallen sie als Hagelkörner zu Boden.“ Eure Paula