München – Die neun bayerischen Spielbanken haben ihre lange Dauerkrise überwunden und sind wieder auf Gewinnkurs. Diese gute Nachricht verkündete am Freitag Lotto-Bayern-Präsident Claus Niederalt bei der Halbjahresbilanz. Die harten Corona-Jahre lägen zum Glück hinter den Spielbanken, berichtete er. Die Bruttospielerträge werden in diesem Jahr voraussichtlich so hoch ausfallen wie seit 2007 nicht, als in Bayern das Rauchverbot in Kraft trat. Verlässlich gute Geschäfte machte in den vergangenen Jahren eigentlich nur die größte Spielbank in Bad Wiessee am Tegernsee. Im ersten Halbjahr ließen die bayerischen Spieler 60 Millionen Euro in den Kassen. „Wir gehen davon aus, dass wir das in den kommenden Monaten halten werden“, sagte Niederalt.
Die weiteren Sparten des Lotteriegeschäfts zeigen sich zur Halbzeit krisensicher. Im ersten Halbjahr setzte die Lotterie- und Spielbankverwaltung insgesamt 622 Millionen Euro um. Die Lotterien schütteten davon 304 Millionen Euro Gewinne aus. ome